KAB: Schnellschuss-Sparpaket ist unüberlegt, ungerecht und unsozial
München/Ingolstadt, 08. Juni 2010. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Bayerns (KAB) kritisiert das Sparpaket der Bundesregierung und kündigt ihren Widerstand dagegen an. Die KAB bezeichnet die Sparpläne von Union und FDP als unüberlegten Schnellschuss, der die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten vertiefen wird. Die KAB betont, dass sich alle Sparpläne daran messen lassen müssen, ob sie für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen.









Nahezu einstimmig wurde der neue KAB-Landespräses für Bayern Charles Borg-Manché von den Delegierten des KAB-Landesausschusses gewählt. Borg-Manché, der gleichzeitig seit 1998 als Diözesanpräses der KAB-München und Freising und Leiter der Betriebsseelsorge wirkt, ist Nachfolger des scheidenden Landespräses Franz Schollerer aus Passau. Der in Malta geborene 66-jährige Borg-Manché arbeitet bereits seit 1968 als Priester, zunächst als Jugend- und Gemeindepfarrer in München. Für seine Aufgabe als KAB-Landespräses, für die er freigestellt wird, muss Charles Borg-Manché von Erzbischof Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der Bayerischen Bischofskonferenz, ernannt werden.


