Mindestlohn erhöhen statt verwässern

In einer Presseerklärung bezeichnet Lothar Roser, Diözesanvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Augsburg die Klage der Arbeitgeber als „Jammern auf hohem Niveau“.

In den letzten Wochen häuften sich die Vorwürfe über das „Bürokratiemonstrum Dokumentationspflicht“. In diesem Zusammenhang stellt Roser klar:

„Die andauernden Klagen über mehr Bürokratie sind für mich nicht nachvollziehbar. Bereits seit 1994 ist gesetzlich geregelt, dass Arbeitszeiten von über acht Stunden pro Tag festgehalten werden müssen. Für Branchen, in denen ein Mindestlohn nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gilt, gibt es eine generelle Aufzeichnungspflicht für die Arbeitszeiten schon lange. Ebenso lange gibt es die Aufzeichnungsvorschriften für die Sozialversicherung und die Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers, mit denen die zutreffende Ermittlung des Arbeitsentgelts nachgewiesen werden muss.

 

Die gesamte Presseerklärung finden Sie hier.