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Erstmals Diakon als Diözesanpräses im DV Würzburg

Hartlaub

Peter Hartlaub neuer geistlicher Leiter der KAB

Erstmals in der 100-jährigen Geschichte des Diözesanverbands Würzburg der KAB nimmt nicht mehr ein Priester, sondern ein Diakon das Amt des KAB-Diözesanpräses wahr.

Beim Diözesantag am Samstag, den 18. Oktober, in der Stadthalle Schweinfurt sprach sich die Mehrheit der rund 250 Delegierten für Peter Hartlaub (43) aus Werneck-Schnackenwerth als neuen Diözesanpräses aus.

Als KAB-Diözesanvorsitzende bestätigt wurden Hermine Lang (67) aus Uettingen und Dr. Michael Wahler (55) aus Schonungen.

KAB-Spitzenvertreter trafen sich mit Ministerpräsident Beckstein

München, den 26. September 2008. Zu einem bereits im Sommer vereinbaren Meinungsaustausch über sozialpolitische Themen trafen sich die Spitzenvertreter der KAB mit Ministerpräsident Beckstein in der Staatskanzlei in München.

Dabei standen für die Landesvertretung der KAB mit der Landesvorsitzenden Brigitte Rüb-Hering, dem Landesvorsitzenden Edgar Schiedermeier und Landespräses Franz Schollerer an der Spitze, die Themen Sonntagsschutz und Mindestlohn im Mittelpunkt.Unterstützt wurden sie von den Vertretern aus den bayerischen Diözesanverbänden.

KAB - Jahresempfang am 26. Januar 2007 in München

 Paul Schobel

Neben zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft sowie den Verantwortlichen aus der KAB galt der Willkommensgruß der Vorsitzenden, Frau Rüb-Hering, besonders dem Vortragenden, Herrn Paul Schobel.

Im Mittelpunkt der Vortrags stand die Erinnerung an das gemeinsame Sozialwort der Kirchen, "Für eine Zukunft in Gerechtigkeit und Solidarität , dass vor 10 Jahren erschienen ist und bis heute noch in weiten Bereichen Gültigkeit hat. Viele Forderungen sind bis heute nicht eingelöst worden und beeinträchtigen als gesellschaftliche Probleme weiterhin ein gerechtes Zusammenleben.

Paul Schobel ist Leiter der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

KAB-Bayern Vorstand im Gespräch mit dem DGB-Landesvorsitzenden Fritz Schösser am 10. Januar 2007

Im Mittelpunkt des Austausches standen die Themen:

  • das KAB-Rentenmodell
  • Gesundheitsreform
  • Rente mit 67
  • Ladenschlußzeiten und Sonntagschutz
  • Mindestlohn

„Ohne Arbeit bist du nichts/was wert!?" Modelle von Grundeinkommen, Grundsicherung und Vollbeschäftigungspolitik

Die chronische Massenarbeitslosigkeit ist eine wichtige Ursache von zunehmender ökonomischer, sozialer und kultureller Verarmung. Die ist ein sozialethisch unakzeptabler Zustand.

Bei diesem Seminar wurden Modelle präsentiert und diskutiert, die beanspruchen, Auswege aus Massenarbeitslosigkeit und Verarmung aufzuzeigen.

Ein Modell der Vollbeschäftigungspolitik in Weiterführung des sogenannten „Weidener Modells" der (ehemaligen) KAB Süddeutschlands will durch die lohnarbeitsanaloge Bezahlung der häuslichen Erziehungs- und Pflegearbeit Millionen von Arbeitsplätzen schaffen. Finanziert werden soll der Mehraufwand für diese Beschäftigungssteigerungsstrategie durch vermehrte Rückflüsse an Steuern und Abgaben in die Kassen der öffentlichen Haushalte, durch den Wegfall einiger fürderhin nicht mehr relevanter Sozialleistungen und durch einen Multiplikatoreneffekt der durch die Beschäftigungsmehrung eingeleiteten Dynamik.

Kardinal Wetter fordert entschiedenen Einsatz für Gerechtigkeit
beim Treffen christlicher Arbeitnehmerorganisationen

Freising, 3. Februar 06
Zu einen entschiedenen Einsatz für Gerechtigkeit hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, die christlichen Arbeitnehmer aufgefordert. Bei einem Gottesdienst für die Teilnehmer eines Treffens der Europäischen Christlichen Arbeitnehmerorganisationen im Freisinger Kardinal-Döpfner Haus sagte er , gläubige Christen könnten es nicht hinnehmen, wenn andere von der Teilhabe an den Gütern der Welt ausgeschlossen seien. Gott stehe auf der Seite der Schwachen, weil Gott die Liebe sei.
Der Kardinal kritisierte auch die europäischen Regierungen, die es bisher nicht fertig gebracht hätten, sich für die Charta der Grundrechte der Europäischen Union auf eine Rückbindung an Gott zu einigen.
Nach Auffassung des Kardinals steht die Würde des Menschen heute in Europa immer dann auf dem Prüstand, wenn sich die Bürger mit Bedingungen abfänden, die Menschen von der Teilhabe an einem menschenwürdigen Leben aussschlössen. Dies werde vo allem in den Bereichen der Bildung, der Arbeitsmöglichkeitenm, des Wirtschaftssystems, der Gesundheitsfürsorge und Pflege, der Altersvorsorge sowie am Anfang und am Ende des menschlichen Lebens deutlich.
In solchen Situationen sei der Einsatz derjenigen gefordert, die sich zu Jesus Christus bekennen, sagte Wetter.

Gründung des Therese Studer-FreundInnenkreis
am 14. Januar 2006

Am 12. Februar 1906 fand in München die Gründungskonferenz des "Verbandes Süddeutscher Katholischer Arbeiterinnenvereine" statt.

Anläßlich des 100-jährigen Jubiläums gründeten am 14.Januar 2006 in München KAB-Frauen den Therese-Studer-FreundInnenkreis. Therese Studer war von 1908 bis 1916 die erste Verbandssekretärin und von 1920 bis zu ihrem Tod die erste Verbandsvorsitzende.

Der Therese-Studer-FreundInnenkreis ist ein informelles überdiözesanes Freuennetzwerk in der KAB-Deutschlands.
Mitglieder sind aktive und ehemalige ehren- und hauptamtliche KAB-Frauen und ihnen verbundene Persönlichkeiten.
Die Mitglieder des Therese-Studer-FreundInnenkreises treffen sich zweimal jährlich im zeitlichen Zusammenhang mit der Frauenfachtagung und dem Frauenstudientag der KAB-Bayern. Sie werden zur Frauenfachtagung und zum Frauenstudientag der KAB-Bayern eingeladen.

Thematische Schwerpunkte der Treffen des FreundInnenkreises sind "Politische Frauengespräche" mit interessanten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte.

KAB Landesversammlung

Am 18. November 2005 trafen sich die Delegierten der bayerischen KAB-Diözesanverbände in Nürnberg zur Landesversammlung der LAG.
Neben der Abarbeitung der üblichen Regularien, berichtete der Vorstand ausführlich über die inhaltlichen Schwerpunkte und die intensive Vertretungsarbeit.
Ein weiterer Schwerpunkt waren die Berichte der Delegierten über die aktuelle Situation in den Diözesanverbänden.

Die Landesvorsitzende Brigitte Rüb-Hering sprach eine herzliche Einladung aus zum Festakt:
100 Jahre Kath. Arbeiterinnenbewegung in Süddeutschland, der am 13./14. Januar 2006 im Rahmen der Frauenfachtagung stattfindet.

KAB-Landesvorstand Gesprächsrunde mit Ministerin Stewens und KAB-Landtagsabgeordneten

Frau Stewens
Am Donnerstag, 10. November 2005 traf sich der Landesvorstand zu einem Gedankenaustausch mit der bayerischen Familien- und Sozialministerin Christa Stewens im Landtag. Themen waren:
  • die Ausbildungssituation in Bayern und konkrete Projekte der KAB in Bayern
  • das Ladenschlußgesetz und im besondern die Ladenöffnungszeiten während der Fußball WM 2006 in Deutschland
  • Familien- und Frauenpolitik
  • Aushöhlung des Sonntagschutzes

  • Erfreulicherweise nahmen auch einige Landtagsabgeordnete, die auch Mitglied in der KAB sind, an diesem Gespräch teil.

    KAB-Landesvorstand
    Treffen mit dem afa-Landesvorstand am 26.Oktober 05 in Nürnberg

    Das Treffen diente zum Kennenlernen und zum Austausch der inhaltlichen Schwerpunkte.
    Es soll ein kontinuierlicher Informationsaustausch erfolgen und eine engere Zusammenarbeit ist geplant.

    Rede bei der KAB-Veranstaltung zum 1. Mai in Kronach

    KAB-Landesvorsitzender Schiedermeier:
    Verlängerung der Arbeitszeit kostet weitere Arbeitsplätze

    Deutlich prangerte er das Verhalten der großen Unternehmen an. Das Motto der KAB-Großveranstaltung zum 1. Mai lautete „Die Zukunft meistern in sozialer Gerechtigkeit.“ „Unsere Forderungen werde gerne als Gefährdung der Wirtschaft, des Wachstums und der Konkurrenzfähigkeit abgetan. Wir haben fünf Millionen Arbeitslose. Die erste Forderung heißt deshalb ganz klar für uns: Sie müssen wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.“ „Die großen Unternehmen sparen ständig Arbeitsplätze ein, um konkurrenzfähig zu bleiben, wie sie behaupteten. Ich behaupte, sie sind konkurrenzfähig. Wir sind so erfolgreich im Export wie kein anderes Land. Dazu kommt, dass der Gewinn 2004 für die größten deutschen Unternehmen im Deutschen Aktienindex um sage und schreibe 80 Prozent gestiegen ist: von 18,6 auf 34,5 Milliarden Euro – und das bei sinkender Mitarbeiterzahl.“ Von der Bundesregierung verlangte der Festredner, dass diese sich bei Besteuerung und Förderung deutlicher als bisher an der Schaffung von Arbeitsplätzen orientieren solle. Die Verlängerung der Arbeitszeit koste Arbeitsplätze, machte Schiedermeier klar. Solidarität sei dies nicht, wenn viel mehr arbeiteten und dann noch mehr Menschen keine Arbeit finden. Urlaubsgeld sei fast überall gestrichen, Weihnachtsgeld gekürzt, und es werde mehr gearbeitet für den gleichen Lohn. Dies führe dann zu geringeren Beiträgen in den Sozialkassen. Globalisierung und EU-Erweiterung müssten oft für unsolidarisches Handeln herhalten. Schiedermeier betonte, dass er dagegen sei, die Ärmsten in der EU und weltweit auszunutzen, um die Gewinne noch weiter zu maximieren. „Wir KABler fordern Solidarität mit den Armen und Ärmsten. Die Arbeitslosen erhalten geringere Leistungen über einen kürzeren Zeitraum. Sie tragen gezwungenermaßen ihren Anteil zur Solidarität bei, während andere in Saus und Braus leben. Auch bei der Krankenversicherung sinken die Leistungen, die Patienten zahlen immer mehr zu. Die Kopfpauschale sei ein weiterer Beitrag, die Solidarität zwischen Gering- und Gutverdienenden zu beseitigen. Gefährdet sei auch die Altersvorsorge. „Die einst gut gefüllte Kasse der Rentenversicherung wurde planmäßig vom Staat geplündert“, beklagte Schiedermeier. Mahatma Gandhi habe sieben soziale Sünden benannt: Politik ohne Prinzipien, Wohlstand ohne Arbeit, Handel ohne Moral, Vergnügen ohne Gewissen, Erziehung ohne Charakter, Wissenschaft ohne Menschlichkeit und Religion ohne Opfer. „Kämpfen wir dagegen, wo immer wir auf diese Sünden stoßen“, appellierte Schiedermeier. Es müsse alle Kraft dafür eingesetzt werden, für soziale Gerechtigkeit zu streiten.