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04.02.2019

Die KAB in Deutschland trauert um Bernadette Branzk

Im Alter von 62 Jahren starb am Wochenende Bernadette Branzk. Die Thüringerin war seit 2003 bis 2017 Mitglied des damaligen KAB-Bundesvorstandes und hat maßgeblich beim Aufbau der KAB Deutschlands mitgearbeitet

Nach der Wiedervereinigung gestaltete Bernadette Branzk Anfang der 1990er Jahre mit Unterstützung der KAB Süddeutschlands den Wiederaufbau der Katholischen Arbeiterbewegung in den neuen Bundesländern und im Bistum Erfurt mit. Sie leitete über Jahrzehnte in ihrer Heimatstadt Meiningen den Ortsverband der KAB mit und war bis zu ihrer Krankheit 2. Vorsitzende des KAB Diözesanvorstandes im Bistum Erfurt. 2007 gehörte sie zum Organisationsteam des 13. Bundesverbandstages der KAB Deutschlands, der in der Thüringer Landeshauptstadt stattfand.

Gründungsmitglied der Thüringer Sonntagsallianz

Gemeinsam mit Gewerkschaften und der Evangelischen Kirche hatte Branzk als Vorsitzende der KAB im Bistum Erfurt 2012 die Gründung der Thüringer „Allianz für den freien Sonntag“ vorangetrieben. Mit Erfolg, vor zwei Jahren hatte das Oberverwaltungsgericht 20 geplante Sonntagsöffnungen in Kommunen des Freistaates au Antrag der Allianz gestoppt. Bernadette Branzk war Dipl-Sozialpädagogin und arbeitete als Bewährungshelferin im Justizzentrum Meiningen.  Die KAB verliert mit ihr eine engagierte und unermüdliche Mitstreiterin für die menschenwürdige Arbeits- und Sozialrechte.  

Bernadette Branzk auf dem europapolitischen 13. Bundesverbandstag der KAB Deutschlands in Erfurt.