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20.09.2019

Umweltschutz jetzt! KAB beteiligt sich am bundesweiten Klima-Streik

Viele KAB-Vereine und -Mitglieder sind dem Aufruf der KAB Deutschlands gefolgt, an den bundesweiten Klima-Streiks teilzunehmen. Über eine Million Menschen sind allein in Deutschland auf die Straße gegangen, um die Bundesregierungen beim Klimaschutz endlich zum Handeln zu bewegen. Organisiert hatte die Demonstrationen die Schülerbewegung "Fridays for future".

Weltweit demonstrierten Millionen Menschen für den Klimaschutz. Bereits in den frühen Morgenstunden startete die weltweite Aktion im australischen Sydney. Ob in Bonn, Münster, wo über 10.000 Menschen auf die Straße gingen oder auch Köln überall beteiligten sich Frauen und Männer aus der KAB um die "Sorge um das gemeinsame Haus", wie es Papst Franziskus formulierte, der Politik in Berlin deutlich zu machen. Zu lange wurde in der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik auf immer größeres Wachstum auf Kosten von Natur, Klima und Menschen  zu erreichen, kritisiert die KAB. "Deutschland muss endlich seinen Verpflichtungen nachkommen, die sie mit dem Pariser Abkommen unterzeichnet hat", erklärte Referent für Strategie und Politik der KAB, Dr. Michael Schäfers, der sich in Köln beteiligte, wo 70.000 Menschen sich für Klimaschutz einsetzten.

Auf der Klimaberatungen der Bundesregierung konnte sich die SPD mit einer CO2-Steuer nicht durchsetzen. Stattdessen soll über den Handel mit Klima-Zertfikate der CO2-Ausstoß im Verkehr und bei Gebäuden verteuert werden. Der Start soll erst in zwei Jahren mit einem niedrigen Einstiegspreis erfolgen. Konkret sind demnach für die Jahre 2021 bis 2025 Preise pro Tonne Kohlendioxid von jeweils zehn, 20, 25, 30 und 35 Euro vereinbart worden. Für die Klimaschützer um "Fridays for Future" sind diese Koalitionsentscheidungen zu wenig und zu spät. Sie forderten einen sofortigen Ausstieg aus der Kohle und vielerorts ein Ende des Wachstumswahn.

KAB geht fürs Klima auf die Straße. Hier in Köln.

Hier in Münster